Lustiges Krebbelkaffee im Wanderheim

 

 

 

Einer, der sich stets freut, sobald er ans Büfett geht, war Harald Hübner. Er beschrieb, wie er zuschlägt und einpackt, bis nichts mehr reingeht. Erhard Planz, frisch gebackener Anspacher, stieg bei den Tauniden erstmals in die Bütt. Auch er hatte es mit dem Essen und sprach von „Kartoffel, Soß und Flaasch“. Über „Es Elisabeth“, die Frau, die seit langem auf der Suche nach einem Mann ist, erzählte Uta Wick. Natürlich sei nie der richtige dabei gewesen. Axel Lospichl indes klagte sein Leid angesichts heutzutage um sich greifender heimischer Silvesterfeiern mit der ganzen Familie. Denn viel zu viel könne da passieren, meinte er.

 

Natürlich fehlte das verlässlichste Büttenass der Tauniden, Christel Schmück, auch nicht beim Kräppelkaffee. Wie in jedem Jahr hatte auch sie eine professionelle Büttenrede ausgearbeitet und zwickte damit ihren Wanderfreunden ganz ordentlich ins Zwerchfell. Das schaffte übrigens auch ein ungewöhnliches Paar – Lieselotte Stamm und Heinz Holy – das sich als altes Ehepaar bei der Feier seiner goldenen Hochzeit ausgab. O-Ton sie: „Ganz typisch Mann“, O-Ton er: „Ganz typisch Fraa“.

 

 

Den ungeheuren Spaß, den die Gesangsgruppe schon bei den Proben mit ihrem speziellen Texter-Talent Günter Obst erlebt hatte, gaben die Sänger am Sonntagnachmittag gerne an die übrigen Vereinsfreunde weiter, beispielsweise mit dem Lied „Titicaca-See“. „Anspacher Nächte sind lang“, hieß es am Ende aus der Feder von Obst und mit den Stimmen der Gesangsgruppe und ganz bestimmt auch in den Herzen der sehr gerne und sehr lange Fasching feiernden Wandervögel.

 

 

Quelle: Taunus-Zeitung, Dorit Lohrmann, Printausgabe vom 24.01.2008