Laubmännchenfeier des Taunusklubs erneut ein voller Erfolg - 200 Wanderer stärkten sich mit Eiern und Speck

In jahrelanger Tradition, seit nunmehr über 30 Jahren, findet im Taunusklub Neu-Anspach am Pfingstmontag die Laubmännchenfeier statt. Bei herrlichem Frühsommerwetter hatten sich ungefähr 200 Personen rund um das Wanderheim am Steinchen eingefunden. Wie seit vielen Jahren besuchten erneut viele Tauniden der befreundeten Zweigvereine Schmitten, Usingen, Köppern und Oberursel die beliebte Veranstaltung. Und so ging es dann ab 11.15 Uhr hoch her in der vereinseigenen Küche. Erste Wanderer trafen ein und hatten natürlich Hunger mitgebracht. Eier und Speck wurden in vier großen Pfannen zubereitet. Ein köstlicher Duft zog durch das Wanderheim nach draußen, wo die bereits Angekommenen die begehrten Plätze auf den Stühlen eingenommen hatten. In kurzer Zeit waren alle Stühle und Bänke, die unter den frischen, grünen Laubbäumen standen, besetzt. Einige Wanderer, die zufällig vorbeikamen, fügten sich auch in die Reihen der munteren Gesellschaft ein. "Es brummt", so der kurze Kommentar der Vorsitzenden Gudrun Meier, die gemeinsam mit Pressewartin Ursula Hartmann und Gerda Pecher die Bedienung übernommen hatte. Sie hatten wahrlich alle Hände voll zu tun. Zügig ging es mit den Bestellungen in die Küche. Hier leisteten Erika Wick, Sandra Zunke, Inge Keller, Christel Trybeck, Emmi Keller und die Hüttenwirtin Ursula Höhle Schwerstarbeit. Zur Verstärkung kam später noch Christel Pfeiffer hinzu. Nach ungefähr zweieinhalbstündigem "Non-Stop-Eierbraten" war der größte Andrang vorbei.  "600 Eier sind weg", stellte Gudrun Meier fest, "700 haben wir gekauft". Außerdem gab es leckere Schinken-, Käse und Hausmacherwurstbrote, liebevoll garniert. Edeltraud Fischlein hatte die Koordination der Bestellungen übernommen. Am Tresen wurden von Helmut Schöffner, Alexander Zunke und Rudi Fischlein die Getränke gezapft und ausgeschenkt. Hüttenwirt Christian Höhle, der sowieso überall mit anpackte, wo man ihn brauchte, unterstützte das Team. "Ich mache alles", sagte er lachend. Auch drinnen saßen Leute. Hier waren am Kuchenbüfett Ilse Jung, Helga Mohr und Elfriede Tetzlaff überaus gut beschäftigt. 26 prächtige Torten und Kuchen waren von den Taunusklub-Frauen gebacken worden. <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

Den Wanderern vom Oberurseler Zweigverein erzählte Pressewartin Ursula Hartmann die Geschichte von der Tradition des "Laubmännchens". Wie im Verein damals dieser Brauch zum ersten Mal gefeiert wurde. "Wir kommen jedes Jahr wieder gerne hierher", betonte der Vorsitzende Heinz Völker vom Taunusklub Oberursel.  Gut gestärkt machten sich die ersten Tauniden dann ab 14 Uhr wieder auf den Rückweg. Wieder andere stießen zum Kaffeetrinken neu dazu. Nette Geselligkeit und gemütliches Beisammensein im grünen Wald mit Speis' und Trank, das kam sehr gut an.  

 

Quelle: Usinger-Anzeiger, 15.05.08