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Unterwegs auf dem Lasörling Höhenweg
Neun Wanderfreunde des Taunusklubs Zweigverein Neu-Anspach waren am verlängerten Wochenende zur Hüttentour im Großglockner und Großvenediger Gebiet unterwegs. Mit Privat-PKW wurde die Anfahrt nach Osttirol unternommen.
Vorbei am Wilden Kaiser, wo 2005 die Hüttentour durchgeführt wurde, durch den Felber Tauerntunnel nach Matrei. Das Städtchen liegt bereits auf 1000 m. Nun wurden die Wanderschuhe geschnürt und die Rucksäcke, ca. 10 kg schwer, aufgesetzt und los ging die Wanderung auf einem ersten steilen und schmalen Wanderweg zur Zunig Alm, die bereits auf einer Höhe von 1846 m liegt.
Es war eine Freude, als die Gruppe den ersten Punkt erreicht hatte, die schöne Aussicht und der ersten Radler genossen wurde. Zwei Schlafräume standen zur Verfügung und da die Tauniden die einzigen Gäste waren, konnte nach der Lautstärke der Schläfer eingeteilt werden. Das Essen war gut und die Stimmung noch besser, so wurde der erste Tag ausklingen lassen. Das Frühstück war auf 7.00 Uhr bestellt, denn es stand eine stramme Wanderung, mit einer Gehzeit von ca. 8 Stunden für den nächsten Tag an. Bei Sonnenschein wurde das behagliche Quartier verlassen. Heute waren nur 500 m Höhenunterschied zu meistern und die Mittagsrast wurde auf der Zupalser Hütte, 2.350m gehalten.
Unterwegs hab es immer wieder herrliche Ausblicke auf die wunderschöne Hochgebirgslandschaft mit großen Schneefeldern. Murmeltiere machten mit ihrem Ruf auf sich aufmerksam, jedoch waren keine Steinböcke und Gämse zu sehen. Auf dem letzten Teilstück, ca. 1,5 Stunden vor erreichen der Lasörling Hütte, auf der Merschenhöhe, 2.500 m, schlug das Wetter um. Regen, Graupelschauer und Gewitter überraschte die Wanderer. Schnell wurde die Flucht zur Lasörling Hütte eingeschlagen, die als 2. Übernachtung diente.
Müde, aber trotz schlechtem Wetter mit Blitz und Donner, jedoch gut gelaunt, wurde der Hüttenabend gehalten. Die Nacht auf dem Matratzenlager ist schon ein Erlebnis. Der Morgen kam und das Wetter hatte sich leider nicht geändert. Weiterhin Regen und die Wetter- Vorhersage sah schlecht aus, denn es wurden wieder Gewitter gemeldet. Es war geplant weiter zur Reichenberger Hütte, mit dem Übergang in 2.870 m, und dem Prägrater Törl die Tour mit einer Gehzeit von mehr als 8 Stunden fortzusetzen.
Aus Sicherheitsgründen wurde jedoch beschlossen den Abstieg bereits einen Tag früher zu machen. So gelangte die Gruppe nach Obermauern und fuhr mit dem Bus nach Matrei. Trotz Verkürzung der Tour, waren es wieder eine schöne, Kräfte messende Wanderung. Andrea und Uwe Trieschmann, die in den letzten Jahren die Hüttentouren vorbereitet und organisiert haben, wird herzlich gedankt. Für das kommende Jahr wird wieder neu geplant und hoffentlich mit besserem Wetter.
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