Unter der Führung von Elisabeth und Siegfried Widmer trafen sich am Morgen des 19. September 12 Wanderfreunde des Taunusklubs, Zweigverein Neu-Anspach, zu einem verlängerten Wanderwochenende in Mespelbrunn – Spessart.

Nach einer einstündigen Fahrt waren alle Teilnehmer pünktlich um Uhr 9:30 am vereinbarten Treffpunkt eingetroffen. Von dort ging die gemeinsame Fahrt nach Eschau, wo die erste Wanderung startete.

Die erste Strecke führte zwar über geteerte Wege, aber landschaftlich an herrlichen Apfelwiesen vorbei. Dann ging es stetig, durch einen schönen Mischwald, bis zur Geißhöhe, bergan – zweithöchste Erhebung und höchste Ansiedlung im Spessart.

350 Höhenmeter waren nun zurück gelegt und sorgten für guten Appetit. Nachdem die Rucksäcke geplündert und die Mägen gefüllt waren, wurde der Ludwigsturm erklommen. Dieser Aufstieg entschädigte mit einer Rund-umsicht bis in den Taunus.

Der Rückweg führte die Wanderfreunde an der Burgruine Wildenstein vorbei zurück nach Eschau.

Gemeinsam ging es zum Quartier in Mespelbrunn – Hessentahl.

Für den nächsten Tag war zuerst ein-mal Kultur angesagt.

Nach der Besichtigung des Wasserschloss  Mespelbrunn führte der Weg über einen halbstündlichen Anstieg nach Volkersbrunn und Heimathen. Lohn für diesen Teil der Strecke waren immer wieder herrliche Ausblicke in den Spessart.

Das nächste Ziel dieses Tages war die Hohe Wart, Waldgasthaus mit Selbstversorgung, welches mit süffigem Schwarzbier willkommen hieß. Dann wurde zur letzten Etappe gerüstet. Doch nach etwa 10 minütiger Wan-derung geriet die Gruppe in den Hin-terhalt der Spessarträuber, die sie ge-fangen nahmen und sofort aller Arm-banduhren beraubten.

Da bei dem schönen Herbstwetter zahlreiche Wanderer unterwegs waren, hatten die Räuber reichlich Beute gemacht.

Um Gericht zu halten, wurde den  Gefangenen die Droge –Wahrheitstropfen-  eingeflößt, welche sie zum Sprechen brachet. Das Urteil wurde an Ort und Stelle vollstreckt.

Leider traf es auch einen der Tauniden, da er seine Frau nicht mit den Räubern teilen wollte. Er wurde kurzerhand erschossen. Dank der Mund zu Mundbeatmung seiner Frau und des Belebungstranks der Räuber wurde er wieder zum Leben erweckt.

Nach dieser aufregenden Unterbrechung wurde der Heimweg über die Wallfahrtskirche in Hessenthal, mit Werken von Hans Backoffen, fortgesetzt.

Um Uhr 18:15 kamen die Gruppe rechtschaffen müde aber bester Laune im „Müllers Landgasthof“ an, wo ein deftiges Spanferkel mit Rotkohl und Knödeln auf die Hungrigen wartete.

Für den letzten Tag stand nur noch eine 8,5 km Wanderung auf dem Pro-gramm.

 

Vom P Echterspfahl ging es über den Eselweg und Ingelheimer Grund zurück zum P, wo man im Forsthaus Echterspfahl die letzte gemeinsame Mahlzeit genoss, bevor jeder seinen Heimweg antrat.

 

Fazit der Wandertage:

So ein Wochenende sollte wiederholt werden.

Bei schönem Wetter, harmonischer Gemeinschaft, wunderbaren Ausblicken in die Landschaft, super Essen und viel Spaß war in des Spessarts Wäldern immer wieder folgendes Lied zu hören.

Einen heben wir, Zwei trinken wir, Drei können wir vertragen und wenn der Vierte auch noch schmeckt, dann wird der Fünfte ausgeleckt. Was nutzt das Geld im Altersheim bei Apfelsaft und Hafer-schleim – Prost -

E. Widmer