Gruppenfoto Hüttentour in der Dolomiten


Von Geisenheim nach Eltville


Auf dem Klostersteig


Nachterlebnis-Wanderung

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Ausgabe: November 2019

 

Taunusklub Zweigverein Neu-Anspach e.V.

Hüttentour „Rund um die Drei Zinnen“ in den Dolomiten

(Bericht von Uwe Trieschmann)

Großer Name, grandiose Landschaft, wie so viele haben auch uns die Drei Zinnen in ihren Bann gezogen. Also auf in Richtung Sexten. Gestartet sind wir in das Innerfeldtal mit der Dreischusterhütte als erstem Ziel des Tages. Zu fünft haben wir den Aufstieg in eineinhalb Stunden geschafft. Auf der Hütte hatten wir einen schönen Abend mit den ersten Südtiroler Leckereien. Am Morgen ging es über das Gwengalpenjoch zur Drei-Zinnen-Hütte zur Mittagsrast. Dass hier viel los sein würde war anzunehmen, aber diese Menschenmassen auf 2400 Höhenmetern war für uns schon überraschend. Auf der anderen Seite war der Blick von der Hütte auf die Drei Zinnen auch wunderschön. Der Weg führte uns, bei nun einsetzendem Regen der zum Glück nach zwei Stunden wieder aufhörte, über die Scharte del Col de Mezo westlich um die Drei Zinnen zur Auronzohütte. Der Charakter des Gastraumes glich leider einer Schulmensa mit Selbst-bedienung, dafür waren das Mehrbettzimmer, wie auch die Sanitäreinrichtungen neu renoviert und wirklich top. Die nächste Etappe führte uns vorbei an der Lavaredohütte zu den Cengia Seen und zur Zwölferscharte. Von hier war der Blick auf das nächste Ziel, die Zsigmondy-Comici-Hütte, besonders schön. Sie lag da wie zum Greifen nah, doch beim zweiten Blick sah man den steilen Abstieg in Geröllserpentinen von 45° der noch zwischen uns lag. Vorsichtig arbeiteten wir uns nach unten und den kleinen Gegenhang wieder hinauf. Zufrieden, mit der Nachmittagssonne über uns, kamen wir an der Hütte an. Nach dem Frühstück war die Sonne vom Vortag erst einmal weg, also zogen wir bei starker Bewölkung los in Richtung Büllelejochhütte. Auf sehr schönen Wegen kamen wir in leichtem Nebel zur Hütte und entschieden uns für eine kurze Rast. Zu unserer großen Freude, kam die Sonne heraus und wir konnten sie auf unserem weiteren Weg zur Drei-Zinnen-Hütte genießen. Nach der Mittagseinkehr setzten wir unseren Weg zurück zu unserer ersten Hütte, der Dreischusterhütte, fort. Der letzte Abend war wieder sehr gesellig, und in der Runde kamen noch einmal die tollen Eindrücke und lustigen Momente auf. Die letzte Etappe war mit einer Stunde recht kurz, was aber bei der anschließenden Heimfahrt sehr angenehm war.

Rhein trifft Wein

Was kann schöner sein, als einen guten Wein bei Sonnenschein, mit Blick auf den Rhein, im Rheingau zu genießen? Diese Frage wird nur individuell zu beantworten sein. Die Wanderfreunde des Taunusklubs Neu-Anspach sagen eindeutig: „Schöner wird schwer zu erreichen sein“. So folgten 32 Teilnehmer/-innen dem Aufruf der Wanderführer Jörgen Norlén und Bodo Barocci der etwa 17

Kilometer langen Tour längs des Rheins, mit gemütlichen Zwischenstopps an verschiedenen Weinprobierständen. Mit der Taunusbahn nach Frankfurt und weiter mit der Rheingaubahn ging die Fahrt nach Geisenheim. Hier am Weinprobierstand wurde erst einmal die Mittagsrast gehalten. Geisenheim ist eine Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Sie liegt am Rhein zwischen Wiesbaden und Rüdesheim und ist als Wein-, Schul-, Dom- und Lindenstadt bekannt. Entlang des Rheinufers führte der Weg zu einer Zwischenrast zum Weinprobierstand in Hattenheim. Auch hier gab es etwas Kleines für den Gaumen. Nach der Erholung ging es weiter zur Schluss-rast im „Gelben Haus“ in Eltville. Die Speisekarte war vorzüglich und es hat allen prima geschmeckt. Von hier ging es zurück zum Bahnhof Eltville und mit dem Zug nach Hause. „Schön war`s“, waren sich die Wanderfreunde einig.

Oktoberfest im Wanderheim

"O'zapft is!" hörte man beim Taunusklub Neu-Anspach im Wanderheim am Steinchen. Volle Hütte, super Essen, tolle Tanzmusik, was will man mehr? Es spielte die Gruppe „Saalburg Echo“ mit schwungvollen Titeln auf, sodass die Tanzfläche selten leer blieb. Mitglieder und Gäste kamen zahlreich ins Vereinsheim und genossen das Oktoberfestbier vom Fass und allerlei bayrische Schmankerln zum Erhalt des leiblichen Wohles. Gegrillte Haxe mit Kraut, Bauchfleisch, Fleischkäs oder Spundekäs konnten wahlweise geordert werden. Selbstverständlich wurden auch andere Getränke mit und ohne Prozente angeboten. Ein Dank sei an dieser Stelle dem Theken- und Küchenteam, das stets für die nötige Energiezufuhr sorgte. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.

 

Rheingauer Klostersteig

Pilgern ist nicht erst seit Hape Kerkelings Bekenntnis „Ich bin dann mal weg“ absolut in. Aber muss man unbedingt bis nach Santiago de Compostela laufen, um zu sich selbst zu finden? Der Klostersteig macht’s seit Herbst 2016 auch im Rheingau möglich. Ein Teilabschnitt von Hatten-heim führte 34 Wanderfreunde des Taunusklubs Neu-Anspach über den Steinberg des Staatsweingutes zum Kloster Eberbach. Danach ging es mächtig bergan. An der Steinbergmauer schlägt sich die Route in die Büsche und leitet hinauf zum (längst umgestürzten) Unkenbaum. Eine Gedenktafel erinnert an den ehemaligen hessischen Innenminister Herbert Günther und seinen Wanderclub „Qualmende Socke“. Moderat ging es dann weiter auf dem Klostersteig und gleichzeitiger Rheinsteigroute entlang des Waldrandes und an den herbstlich gefärbten Rebstöcken zur ehemaligen Gottesthaler Mühle am Pfingstbach, dem einstigen Kloster Gottesthal, von dem nur noch einige Reste wie Teile der Klostermauer, aber auch das gut erhaltene Pfortenhaus, jetzt Gästehaus, zu sehen sind. Über Oestrich führte die insgesamt 19 Kilometer lange Wanderung zwischen den Weinreben zurück nach Hattenheim, wo die Einkehr zur Schlussrast in einem gut ausgewählten Gutsausschank stattfand.

 

Nachterlebniswanderung

Am Samstag, dem 02.11.2019, findet eine Nachterlebniswanderung statt, geführt von Hans-Peter Groos (ehemaliger Revierförster). Die etwa 1 bis 1,5 Stunden dauernde Tour mit vielen Überraschungen ist besonders für Jugendliche und Familien mit Kindern interessant und lehrreich. Treffpunkt zu dieser Veranstaltung ist um 18:00 Uhr am Wanderheim am Steinchen. Zur Schlussrast finden sich die Teilnehmer/-innen wieder im Vereinsheim ein und können Fragen zum Erlebten in Wald und Flur stellen.

 

Herbstwanderung durch den Hintertaunus

Die beiden Wanderführer des Taunusklub Neu-Anspach, Siegfried Reyer (Tel. 06086/4530740) und Jörgen Norlén (Tel. 06081/5853194) laden für Sonntag, dem 03.11.2019 Mitglieder und Gäste zu einer etwa fünfstündigen Wanderung rund um Grävenwiesbach herzlich ein. Treff-punkt und Abfahrt ist um 10:00 Uhr in der Breitestrasse an der Volksbank in Neu-Anspach. Die Fahrt mit privaten Pkw geht nach Grävenwiesbach zum Parkplatz am Bahnhof. Die Streckenlänge der Wanderung beträgt etwa 18 Kilometer und ist als mittelschwer einzustufen. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Wanderstöcke können bei einigen Anstiegen hilfreich sein. Die Mitnahme von Rucksackverpflegung einschließlich ausreichend Getränken für die Mittagsrast sind erforderlich. Vom Bahnhof durch das Industriegebiet geht es auf abwechslungsreichen We-gen zuerst in Richtung Osten. Hinter dem Biotop am Lingelbach führt der Weg durch den Wald und dann in einem Bogen zur Jugendherberge. Nach Überquerung der B456 folgt nun der An-stieg zum Panoramaweg. Die Wanderung führt weiter bis zum Schießberg. Dort erfolgt die Mittagsrast in freier Natur. Weiter geht es in Richtung Mönstadt. Eine Runde im Wald, Abstieg bis zur Kläranlage sowie Wanderung entlang des Steinkertzbachs nach Naunstadt sind die nächsten Etappenziele. Von Naunstadt führt der Weg zurück zum Bahnhof Grävenwiesbach und mit den Autos zum Vereinsheim am Steinchen, wo die Schlussrast gemeinsam mit der Nachmittagsgruppe geplant ist.

 

Durchs Herbstlaub ins Wanderheim

Treffpunkt für die etwa zweistündige Wanderung ist am 03.11.2019 um 14.00 Uhr in der Breitestrasse an der Volksbank in Neu-Anspach. Vom Treffpunkt geht es mit privaten Pkw zum Sportplatz in Hausen. Die Wanderung führt über den Bruchgrund zum Ortsrand von Merzhausen und über den Wanderweg in Richtung Rod am Berg vorbei am Naturfriedhof Merzhausen und dem Pfingstborn zurück zum Sportplatz in Hausen. Die Schlussrast ist gemeinsam mit der Vor-mittagsgruppe im Wanderheim am Steinchen vorgesehen. Für das leibliche Wohl ist hier bestens gesorgt. Die Führung der Wanderung haben Monika Weber (Telefon 06081/7998) und Axel Wick (Telefon 06081/7490) übernommen und freuen sich auf rege Teilnahme. Gäste sind herz-lich willkommen.

 

Rückblick auf die Wanderwoche

Am Samstag, dem 23.11.2019 findet der Themenabend „Rückblick auf die Wanderwoche“ statt. Ab 19:00 Uhr erwartet das Organisationsteam um Sandra Zunke und Regina Wagner alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Wanderwoche sowie auch interessierte Gäste und Mitglieder im Wanderheim am Steinchen zum Rückblick. Anschließend wird die geplante Wanderwoche des nächsten Jahres im Bayerischen Wald von den Eheleuten Büttner und Lospichl vorgestellt.

 

Grenzgang

Für Sonntag, den 24.11.2019, laden Klaus Hoffmann (Tel. 06081/43331 und Christian Höhle (Tel. 06081/42636) herzlichst zum Grenzgang ein. Treffpunkt und Abmarsch zur etwa zweistündigen Tour ist um 14:00 Uhr in der Breitestraße an der Volksbank in Neu-Anspach. Die Schlussrast findet im Wanderheim am Steinchen statt. Gäste sind gerne willkommen.

 

Abschied von Erika Wick

Sie war die frohe Seele unseres Vereins, die Aktive, Treue, war unser langjährigstes Vereinsmitglied und musste nun leider die letzte Wanderung alleine antreten. Sie trat, gemeinsam mit ihrem Ehemann Rudi 1962 in den Taunusklub ein. 1961 feierte der Verein anlässlich seines 70-jährigen Bestehens ein großes Dorffest. Die Gemeinschaft im Taunusklub war auch in dieser Generation, Vorsitzender Erwin Henrici, schon sehr familiär. Das hat der Familie Wick gefallen. Von da an waren sie aus dem aktiven Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Zu dieser Zeit gab es nur Nachmittagswanderungen, ein Sommerfest und die Weihnachts- und Auszeichnungsfeier. Wenn auch nicht im Vorstand, so brachte Erika sich bei den Ausrichtungen der Feste mit Elan und Frohsinn ein. Rudi stand am Grill und Erika war die helfende Hand. Beim Aufbau der Wanderjugend engagierte sich Familie Wick mit ihren vier Kindern maßgebend. 1976 wurde unser Wanderheim gebaut und damit veränderte sich das Vereinsgeschehen. Laubmännchen wurde gefeiert und Erika stand an den Eierpfannen. Dieses „Amt“ hatte sie mit viel Freude viele Jahre lang ausgefüllt. Wenn im Wanderheim getanzt wurde, war sie stets auf der Tanzfläche. Fast zu jeder Schlussrast im Wanderheim sah man Erika an ihrem Stammplatz, dem runden Tisch. Vorher wanderte sie mit ihrer Schwiegertochter Uta eine Runde ums Steinchen. Sie kannte alle Mitglieder und so übernahm sie als 1. Sozialreferentin die Besuche und wurde Vorstandsmitglied. Mit Erich Buhlmann, Inge Keller und August Meier gratulierte sie den Geburtstagskindern oder den Jubilaren. So manchem Mitglied hat sie die letzte Ehre erwiesen. Sie wurde an ihrem 80. Geburtstag zum Ehrenmitglied ernannt. Viele Wandernadeln hat Erika erwandert. Vom Gesamtverein hat sie das Silberne- und Goldene-Ehrenabzeichen erhalten. Die Neu-Anspacher-Gemeindenadel erhielt sie für ihr Engagement im Taunusklub. Nun hat der Tod unsere Erika geholt. Was uns bleibt, ist die mit ihr gemeinsam verbrachte Zeit. Wir gedenken Ihrer und die Erinnerung wird uns leuchten, wie funkelnde

Sterne. Wir sind sehr dankbar, dass wir unsere Wanderfreundin Erika in unseren Reihen hatten. Das Gedenken an eine gute Freundschaft und die gemeinsame Liebe am Wandern wird uns begleiten.

 

Viel Spaß beim Wandern wünscht

Harald Hübner